
An einem regnerischen Freitagabend trafen wir uns beim Clubhaus. Dieses war verschont vom Hochwasser, sonst hätten wir schon beim aufladen nasse Füsse bekommen. Monika Jessy, Aline, Fredy, Theo, Pasci und ich, packten unser Paddelzeug und schon ging die fahrt in zwei Autos von Fredy und Pasci los.
Unterwegs musste noch Futter her, damit wir uns im Stau Verpflegen konnten. Als hätten wir dies geahnt!
Endlich um 23.00 Uhr haben wir den Eiskanal in Augsburg gefunden. Pasci zeigte Mo und mir den Kanal. Er sah eindrücklich aus in der Dunkelheit. Wieder beim Auto angekommen, waren unsere Nachkömmlinge auch da. Die Zurzacher Michi, Sereina, Carmen und Kaspar, die schon vorher auf dem Kanal gewesen sind, zeigten den uns noch mal. Danach gingen wir schlafen.
Vor dem Frühstück besichtigten wir nochmals den Fluss und bei Tageslicht sah der Kanal noch gewaltiger aus. Einige Slalomfahrer waren schon auf dem Wasser. Etwa 20 Rettungsschwimmer mit einer Sondererlaubnis genossen ein Bad, die all Zeit bereit waren uns zu Retten! Nach dem Frühstück gingen wir gleich auf den Kanal, Pasci in einem Slalomboot und wir anderen in Rodeobooten. Fredy, Aline und Mo erledigten den Gross-Einkauf; viele Bananen und sonstiges.
Am Mittag hatten wir etwa die Hälfte schon weg gefuttert. Einige so wie ich gingen wieder auf den Kanal, der Rest ging schlafen. Ich übte vergebens die Eskimorolle, mit der Folge das ich wieder schwimmen ging. Die schlafenden kamen später auch wieder auf das Wasser, um sich frisch zu machen. So verflog der Tag schnell.
Am Abend gingen wir nach Augsburg chinesisch Essen. Nach den Strapazen vom Tag verspachtelten wir locker ein Drei-Gang-Menü. Als Dessert gab es frittierte Bananen mit Vanilleglace an Himbeersauce. Theo wettete mit Jessy und Pasci, dass er alle übrig gebliebenen 10 Bananen essen könne. Vom Restaurant bekam er noch zusätzlich ein Vanilleeis gesponsert, weil er alle Bananen weg geputzt hat.
Nach einem üppigen Frühstück ging wir wieder auf den Kanal, ausser Pasci und Theo die sich länger ausruhten. Am Mittag fuhren die Zurzacher wieder Heimwärts und wir befuhren den Kanal noch für die restlichen 2 Stunden. Bevor wir die Rückreise antraten, gab es ein Picknick in der Sonne. Um 7 Uhr kamen wir wieder beim Clubhaus in Brugg an. Das Wasser hat in der zwischen Zeit einen halben Meter an Höhe verloren.
Es war toll!