Kanuclub Brugg
Kanuclub Brugg

Erst nachdem ich freundlich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich den Tourenbericht (gemäss Clubregel Nr. 2) zu schreiben hätte, wurde mir bewusst, dass dies mit etwas Taktik durchaus zu verhindern gewesen wäre. Aber ich wollte los ins Wildwasser, startete als fünfte der Gruppe und scheiterte prompt an der Einstiegspassage ;-)

Zuvor trafen wir uns um 10 Uhr beim Clubhaus, wo sich der eine oder andere überlegte, ob er mit einem kurzen Boot ins Abenteuer starten oder sich doch lieber eine "Gurke" schnappen sollte. Da Hüningen in der Region Brugg optimistisch als WW II gewertet wird, habe ich mich fröhlich für den "Machine" entschlossen, um am Nachmittag dann doch dankend auf ein etwas gutmütigeres Boot zu wechseln (die Franzosen sehen auf ihrem Kanal nämlich auch Stellen mit WW III)!

Nach einer unterhaltsamen Autobahnfahrt (mit FROH 206 und anderen lustigen Automobilist(inn)en) musste Pasci in Hüningen einen Parkplatz für unser nicht eben kompaktes Maxi-Taxi finden, danach gab es noch ein bisschen Kajak-Tragen zum Aufwärmen.

Nach einer kurzen Besichtigungstour für die Neulinge (die Einstiegsstelle muss ich irgendwie übersehen haben...) ging's endlich los: Spass pur!

Ganz erstaunt, wie kurz 2 Stunden sind, verschlangen die einen hungrig ihr Picknick, während andere in der Nähe ein Restaurant suchen gingen (was am Sonntag anscheinend gar nicht so einfach ist...) oder den Knabberautomaten plünderten.

Frisch gestärkt wagten sich die meisten nochmals auf den Kanal. Leesi postierte sich gleich unterhalb der Welle, lauernd, den einen oder anderen auch schwimmend vor die Linse zu kriegen. Mich hat's dann erst eine Runde später wieder erwischt, aber der Papparazzo war natürlich auch dort sofort zur Stelle.

Die einen konnten an diesem Tag ihre Rollentechnik verfeinern (hier noch mal ne Gratulation an Aline und Bea, die dem "Lady schwimmt" ein Ende bereiten werden) während andere eher an "Hundeschwumm"-ähnlichen Bewegungen geübt haben (meine Wenigkeit). Es wird Zeit, dass es Winter wird, damit ich endlich Eskimotieren lerne, denn diese Schwimm- und Materialsammeleinlagen sind viel kräftezehrender als das Paddeln an sich.

Es war ein herrlicher Ausflug an einem wunderschönen (Spät-)Sommertag (der Sonnenbrand lässt auch grüssen) und ich hoffe, dass ich nicht mehr allzu viele Tourenberichte schreiben muss - denn die müsst ihr ja auch alle lesen :-)

5. September 2004 - Slalomkanal, Hünigen - Barbara Fischer
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